Erziehungs- und Bildungswissenschaften


Universität Bremen
Drucken
 



ForstAintegriert (2017-2020)

ForstA integriert ist ein Projekt der Universität Bremen im Rahmen des Qualitätspakts Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2017 – 2020) (http://www.uni-bremen.de/forsta.html)

 

ForstA integriert besteht aus mehreren Maßnahmenpaketen:

Maßnahmenpaket 1: Uni-Start

 

Brückenkurs Elementarmathematik

Ansprechpartnerin: Anna Körner

Nüsse knacken, mit Klickies bauen, Schokolade teilen und rechnen wie Mickey Mouse - das alles waren Themen aus dem einwöchigen Brückenkurs Elementarmathematik.
 
Das Angebot richtete sich an angehende Grundschullehramtstudierende mit Mathematik als kleinem oder großem Fach und schlug eine Brücke zwischen dem (eventuell schon länger zurückliegenden) schulischen Wissen und den mathematikbezogenen Inhalten im Studium.

In Workshops haben sich die Studierenden in Kleingruppen mit spannenden mathematischen Problemen auseinandergesetzt und währenddessen fast nebenbei mathematische Schulinhalte aufgefrischt. Zusätzliche Kurzvorlesungen rahmten diese eigenständige Auseinandersetzung und ließen erste Einblicke in das faszinierende mathematische Denken von Kindern gewähren. Die Vorgehensweisen von Kindern verstehen zu lernen, bildete zugleich einen weiteren zentralen Baustein in dem Studium.

Der einwöchige Brückenkurs Elementarmathematik fand 2018 in der Woche vom 24.09.18-28.09.18 täglich statt.

Maßnahmenpaket 2: Forschendes Studieren als Studiengangsprofil (Curriculumsprojekte)

GOresearch – Forschende Haltung und Forschungskompetenz im erziehungswissenschaftlichen Lehramtsstudium GO (Gymnasium/Oberschule)

 

Projektleitung: Dr. Silvia Thünemann und Dr. Anna Schütz

Projektmitarbeiterin: Selin Arusoglu

 

 

Das Projekt GOresearch startet im Juli 2017 (bis Dezember 2019) und fokussiert sowohl die Bachelor- als auch die Masterphase des erziehungswissenschaftlichen Lehramtsstudiums EWL GO (Gymnasium/Oberschule). Es zielt auf die Entwicklung eines curricularen Gesamtkonzeptes zum Auf- und Ausbau von Forschungskompetenz im Sinne des Forschenden Studierens.

 

Dabei sollen in den einzelnen Modulen beider Studiengänge je spezifisches forschungsbezogenes Wissen und Können von der Entwicklung der Forschungsfrage bis hin zur Diskussion der Ergebnisse bewusst als solches gelernt und eingeübt werden. Wir schließen dabei einerseits an Ideen einer reflexiven Lehrer_innenbildung einerseits und dem Zürcher Framework (Tremp/Hildebrand 2012, 113) andererseits an, und wollen die Studierenden schrittweise im Aufbau von Forschungskompetenzen und einer forschend-reflexiven Haltung unterstützen, die wir als Teil einer entwicklungsoffenen Professionalität verstehen.

 

In den vier Schritten der Annäherung, des Überblicks, der Vertiefung und Anwendung erarbeiten die Studierenden Wissen und Können bzgl. des Aufbaus eines (eigenen) Forschungsprojektes, so dass zum einen ihr forschend-entdeckender Blick auf berufsfeldspezifische Phänomene und Problemstellungen sukzessive geschult wird und sie zum anderen die erworbenen Forschungskompetenzen in der Masterarbeit zusammenführen und anwenden können. Die Ziele des Projektes werden durch Maßnahmen verfolgt, die sich drei Bausteinen zuordnen lassen:

 

Baustein 1: Es werden bereits vorhandene Schwerpunkte in den Modulen weiterentwickelt und die Anschlussfähigkeit der Module aneinander soll verbessert werden.

Baustein 2: Das Masterabschlussmodul wird mit Blick auf die Systematik des weiterentwickelten Curriculums grundständig neu konzeptioniert.

Baustein 3: In Erweiterung des Gesamtkonzeptes und zur Vernetzung des erziehungswissenschaftlichen Studienanteils mit weiteren lehrer_innenbildenden Fächern sollen die unterschiedlichen Maßnahmen aus den Teilprojekten der Qualitätsoffensive eingebettet werden.

 

"For BiPEb": Forschendes Studierenden in den Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs

Prof. Dr. Robert Baar, Prof. Dr. Natascha Korff, Dr. Silvia Thünemann, Anika Wittkowski

Laufzeit: April 2017 – September 2019


Gegenwärtig sind in den erziehungswissenschaftlichen und inklusionspädagogischen Modulen des Studiengangs BiPEb (Bildungswissenschaften des Elementar- und Primarbereichs) in differenten Ausgestaltungen Ansätze Forschenden Studierens aufzufinden. Um das bereits vorhandene Potenzial noch weiter auszuschöpfen, soll das bestehende Angebot systematisch erweitert und vertieft werden. Hier setzt das Projekt "For BiPEb" (Forschendes Studieren in den Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs) konzeptionell an. Auf der theoretischen Grundlage des Zürcher Framework (Tremp & Hildbrand 2012) soll bei den Studierenden ein forschender Habitus sukzessive aufgebaut und forschungsmethodische Kompetenzen vertieft werden. Bereits im Bachelorstudiengang BiPEb sollen daher alle Schritte des Forschungsprozesses (Entwicklung einer Fragestellung, Konzeption eines Forschungsdesigns, Erhebung und Auswertung von Daten, Interpretation und Präsentation der Ergebnisse) erprobt werden, damit die Studierende am Ende des Studiums in der Lage sind, selbstständig einen Forschungszyklus durchzuführen. Aspekte der Diversität der Studierenden sollen dabei fortlaufend berücksichtigt werden.



Das Projekt For BiPEb umfasst drei Säulen, die nachfolgend dargestellt werden:



Säule 1: Das bisherige Lehrangebot in den erziehungswissenschaftlichen Modulen 1-4 sowie in zwei ausgewählten Modulen IP1 und IP3 des Studienfachs Inklusive Pädagogik wird in Hinblick auf Elemente Forschendes Studieren analysiert. Hierzu werden bereits durchgeführte Modul-evaluationen ausgewertet sowie Dozierende und Studierende zur Einschätzung des Lehrangebots in Bezug auf Forschendes Studieren befragt.



Säule 2: Darauf aufbauend erfolgt eine inhaltliche und methodische Modifizierung der Module und der didaktischen Formate in den Lehrveranstaltungen. Die Umsetzung der veränderten Struktur wird daran anschließend evaluiert und ggf. weiterentwickelt. Ein Praxisbeirat von Studierenden begleitet diese Phase.



Säule 3: Unterstützende hochschuldidaktische Qualifizierungsmaßnahmen für die Lehrenden begleiten die Modifizierung des Curriculums und die Umsetzung in der Lehre (Säule 2). Angedacht sind neben Workshops für Dozierende auch Expert*innendialoge und die Bereitstellung weiterer lehrunterstützender Angebote.

 

Integration fachlicher und forschungsmethodischer Kompetenzen im Master Erziehungs- und Bildungswissenschaften (IffKo)

 

Prof. Dr. Florian Schmidt-Borcherding, Prof. Dr. Karsten Wolf, Dr. Thomas Lehmann, Katrin Klieme

Laufzeit: September 2018 – Dezember 2020

 

Als außerschulischer Masterstudiengang setzt der Studiengang Erziehungs- und Bildungswissenschaften einen Schwerpunkt darauf, Absolvent_innen auf wissenschaftliche Tätigkeiten oder leitende Funk­tionen in pädagogischen Tätigkeitsfeldern vorzubereiten.

Das Projekt IffKo zielt unter Bezug auf das „Zürcher Framework“ (Tremp & Hildbrand 2012) auf eine engere Verzahnung forschungsmethodischer und fachlicher Inhalte ab. Um Studierende zu wissenschaftlichem Denken und Tun zu befähigen sollen alle Elemente des Forschungszyklus in den Fachmodulen schrittweise erfahren und erprobt, und abschließend in der Masterarbeit zusammengeführt werden.

Das Projekt baut auf bereits implementierte Elemente forschenden Studierens auf Modulebene auf. In einer ersten Phase sollen die Methodenmodule weiterentwickelt werden, um in einer zweiten Phase enger mit Fachmodulen verzahnt zu werden und das Forschende Studieren in diesen Modulen systematisch zu koordinieren.

 

Phase 1: Entwicklung der Methodenausbildung

Schritt 1: Die Leitachse aus Methodenmodulen, Projektforschungsseminar und Masterarbeit soll als kohärenzstiftendes Element gestärkt werden. Damit werden die Voraussetzungen für forschendes Studieren verbessert, u. A. durch Reflexion des Forschungsprozesses sowie der Bedeutung von Wissenschaftlichkeit in der eigenen Disziplin.

Schritt 2: Die Inhalte des Methodenmoduls im 1. Semester werden digital als videobasierte Tutorials zur Verfügung gestellt und das Modul insgesamt auf ein inverted classroom Format umgestellt. So sollen mehr Freiräume für Erwerb, Anwendung und Integration forschungsmethodischer und fachlicher Kenntnisse geschaffen und die Heterogenität der Studierendenschaft berücksichtigt werden.

Schritt 3: Die Lehrinhalte des Methodenmoduls werden auf die Anforderungen der Fachmodule abgestimmt, um Forschendes Studieren in den Fachmodulen zu unterstützen.

 

Phase 2: Forschendes Studieren in den Fachmodulen

Schritt 1: Im bisherigen Lehrangebot bereits vorhandene Aspekte forschenden Studierens werden analysiert, ausgebaut und aufeinander abgestimmt. Dabei sollen bewusst jeweils Schwerpunkte auf ausgewählte Schritte des Forschungszyklus gesetzt und über die Modulgrenzen hinweg ein Gesamtzyklus abgebildet werden.

Schritt 2: Schließlich soll der Charakter des forschenden Studierens im Sinne des Zürcher Frameworks auch in den Prüfungsformen widergespiegelt werden.

Maßnahmenpaket 3: Profilierung der General Studies

 

Im Rahmen der Profilierung der General Studies/Schlüsselqualifikationen im Fachbereich 12 werden die bereits in ForstA (2012-2016) gesetzten Schwerpunkte fortgeführt. Diese zielen im Lehramtsstudium auf die Förderung professionsorientierter überfachlicher Kompetenzen. Dazu werden Lehrveranstaltungen angeboten, mit deren Hilfe Studierende gezielt an der Entwicklung von spezifischen Schlüsselkompetenzen arbeiten können. Diese Angebote beziehen sich auf 6 Kompetenzbereiche:

1.   Kompetenzen, die Gesprächsführung, Leitung und Moderation von Gruppen betreffen sowie die Mitarbeit in Gruppen

2.      Kompetenz wissenschaftlichen Arbeitens

3.      Methodische Kompetenzen

4.      Reflexionsfähigkeit

5.      Kommunikative Kompetenz im Umgang mit Lernenden

6.      Selbstorganisationskompetenz

 

Durch ForstA-Mittel konnten Lehraufträge finanziert werden, um u.a. folgende Lehrveranstaltungen anbieten zu können:

-     Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und ihre Anwendung im privaten und beruflichen Alltag (Kompetenzbereiche 1,4,5)

-     Gruppendynamische Prozesse wahrnehmen (Kompetenzbereich 1,4,5)

-     Rhetorik und Stimmbildung als pädagogische Kompetenz (Kompetenzbereiche 3,5)

-     Wissenschaftssprache Deutsch (Kompetenzbereiche 2,3,4,6)

-     Förderung von Kommunikation und Interaktion durch Theaterpädagogik (Kompetenzbereiche 1,5)

 

Die Seminare wurden bereits in mehreren Semestern angeboten, da sie gut nachgefragt und gut evaluiert wurden.

Maßnahmenpaket 4: Studentische Lernformate

 

Im Bachelor-Studiengang „Bildungswissenschaften des Elementarbereichs“ werden im Bereich Erziehungswissenschaft studentische Coaches im Modul EW-L E/P 2 und EW-L E/P 3 eingesetzt. Diese Maßnahme ist verbunden mit dem Curriculumsprojekt „ForstA integriert for BiPEB -  Forschendes Studieren in den Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs“ aus dem Maßnahmenpaket 2.

Maßnahmenpaket digital

 

Zurzeit in der Planungs- und Beantragungsphase (Stand: Aug. 2017).

Kontakt

Sandra Schmidt

(Leiterin der Fachbereichsverwaltung)

 

Raum: GW 2 | A 2.560

 

Fon:  +49 421 218-69010

Fax:  +49 421 218-9869010

Email: fb12@uni-bremen.de

 

 

Kathrin Schmidt

(Studienzentrum des Fachbereichs)

 

Raum: GW 2 | A 2.524

 

Fon:  +49 421 218-69070

Fax:  +49 421 218-9869070

Email: szfb12@uni-bremen.de


Anschrift

 

Universität Bremen

Fachbereich 12: Erziehungs-

und Bildungswissenschaften

Universitäts-Boulevard 11/13

D-28359 Bremen

22
May.

Highlights aus den Erziehungs- und Bildungswissenschaften Mit einem vielfältigen Angebot an Mitmach-Aktionen, Führungen, Kurz-Vorträgen...

28
Nov.

Der jährliche Tag der Lehre ist ein Dies Academicus, das heißt, dass die üblichen Lehrveranstaltungen nicht stattfinden und stattdessen...

28
Nov.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartnern GSW, SuUB und Studierwerkstatt organisiert das Studienzentrum am Fachbereich 12 am 5.12.2018 den...