Erziehungs- und Bildungswissenschaften



Das Orientierungspraktikum mit dem Schwerpunkt

Das Orientierungspraktikum im BiPEb mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik

 

Das erziehungswissenschaftliche Orientierungspraktikum (OP) im Schwerpunkt Elementarpädagogik dient dazu, in der Kita und Schule die vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Berufsfeldes kennenzulernen. Ein Ziel ist es, pädagogische Professionalisierung als Entwicklungsaufgabe zu verstehen und die eigene Berufswahl (auch unter biographischer Perspektive) zu reflektieren.

 

 

Besonderheiten für die Studierenden mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik

 

Studierenden mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik gehen zweimal drei Wochen ins Praktikum – die erste Hälfte des Praktikums wird in der Grundschule und die zweite Hälfte in der Kindertageseinrichtung absolviert. In der Regel findet das Schulpraktikum direkt im Anschluss an die Sommerferien (die ersten drei Schulwochen) statt; das Kita-Praktikum liegt in der darauffolgenden vorlesungsfreien Zeit des Wintersemesters (Februar/März).
Die Studierenden mit dem Schwerpunkt müssen 120 Stunden zu gleichen Teilen in den beiden Einrichtungen ableisten. Dazu müssen sie je Einrichtung mindesten 45 Stunden Arbeit mit dem Kind und mindestens 15 Stunden für Vor- und Nachbereitungen, Teamsitzungen etc. nachweisen. Diese Minimalforderungen sind bei der Vorstellung in der Kita mit der Leitung auf ihre Umsetzbarkeit hin zu überprüfen, ggf. erfolgen Absprachen im gegenseitigen Einvernehmen bzgl. einer Präsenz, die einem Kita-Rhythmus entsprechender ist.

In dieser Praxisphase bekommen die Studierenden die Möglichkeit, in der Kita wie Grundschule unterschiedliche Entwicklungs- und Lernprozesse von Kindern systematisch und strukturiert zu beobachten, dokumentieren, auszuwerten und zu reflektieren. Dabei lernen sie die beiden Institutionen als komplexe und zentrale Lernorte der (frühen) Kindheit kennen, erkunden das Tätigkeitsspektrum von Elementar- und Grundschulpädagog*innen und können sich der Bedeutung der Erziehungs- und Beratungsaufgaben von Pädagog*innen bewusstwerden. Um diese Erfahrungen für die eigene pädagogische Professionalisierung nutzen zu können, gehört eine Reflexion u.a. der eigenen Berufswahl (auch unter biographischer Perspektive) zum Praktikum dazu. Außerdem wird den Studierenden das Führen eines Lerntagebuchs während des Praktikums empfohlen.
Neben der Beobachtung sollen sich die Studierenden während des Praktikums in der Rolle als pädagogisch Tätige*r in Form von selbstgeplanten und eigenständig durchgeführten pädagogischen Standardsituationen erproben.

Formal ist das OP in das Modul „Kindheit in Gesellschaft reflektieren- Grundlagen von Entwicklung und Sozialisation“ (EW-L-E2) eingebunden, wird durch Seminare begleitet und dauert insgesamt sechs Wochen.
In den Begleitseminaren zum Praktikum wird u.a. der Fokus auf Methoden der Beobachtung, Analyse und Dokumentation kindlicher Entwicklungsprozesse gelegt.
Abgeschlossen wird das Modul mit einem auf dem gesamten Praktikum basierenden Forschungsbericht.
Detailierte Informationen hierzu erhalten die Studierenden in den entsprechenden Begleitseminaren zum Orientierungspraktikum.

 

 

Anmeldung und Zuweisung der Praktikumsstellen:

 

Für die Studierenden mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik erfolgt die Anmeldung und die Zuweisung der Praktikumsplätze an den Grundschulen über das ZfLB; aber für den Praxisteil in der Kita übernimmt Sven Trostmann die Koordination.

 

Weitere Informationen zum Orientierungspraktikum finden Sie hier.


 

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Kontakt


Lehreinheitsvorsitzende: Prof. Dr. Meike Wulfmeyer

stellvertr. Lehreinheitsvorsitzender: Prof. Dr. Robert Baar

Studiengangsverwaltung: Sibylle Koch

 

 

 

FB12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik

Postfach 330 440

28359 Bremen