Erziehungs- und Bildungswissenschaften



Forschung

Die Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs im Überblick

 

Der Arbeitsbereich Bildungsinstitutionen/-verläufe und Migration beforscht das breite Feld der Bildungsinstitutionen und die darin stattfindenden Bildungsverläufe aus einer diskriminierungskritischen Perspektive. Die aktuellen Forschungsprojekte sind in der Erwachsenenbildung (Wie wir, TiQs), der Jugendhilfe und sozialen Arbeit (TiQS), der gymnasialen Oberstufe (BO-GyO), der Lehrer*innenbildung für das Berufsschullehramt (SteBs) sowie am Einstieg in die Berufsausbildung (Start) angesiedelt.

 

Inspiriert werden wir von migrationspädagogischen, rassismuskritischen sowie postkolonialen Theorien. Wir gehen davon aus, das pädagogische Verhältnisse immer auch konstitutiv in Macht- und Herrschaftsverhältnissen verwoben sind und Bildungsinstitutionen sowie die darin handelnden pädagogischen Fachkräfte eine gesamtgesellschaftliche (Mit-)Verantwortung tragen. Unser Fokus richtet sich dabei insbesondere auf jenen Verhältnissen, die durch klassistische, (hetero-)sexistische und rassistische Ordnungen bestimmt sind.

 

Ziel unserer Forschungsprojekte ist es jeweils Erkenntnisse zu gewinnnen, die Akteur*innen in den jeweiligen Institutionen kritisch-reflexive Denk- und Handlungsimpulse geben können, um ihrer Verantwortung in einer Weise gerecht zu werden, die es eher ermöglicht, gewaltvolle gesellschaftliche Verhältnisse zu reduzieren. In vielen Fällen ist dazu eine informierte (Neu-)Ausrichtung nötig - ein 'in Bewegung bringen' institutioneller Strukturen, der Lehr-/Lerninhalte oder auch der Frage dessen, was es heißt, in einer Migrationsgesellschaft professionell als Pädagog*in tätig zu sein.

Kontakt

Ansprechpartnerin: Marion Franzen (Sekretariat)

 

Raum: ITB 2.15 (2. Stock, Eingang A od. B)

 

Fon: +49(0)421-218-66291

Fax: +49(0)421-218-66299

Email: marion.franzen@uni-bremen.de

 

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