Erziehungs- und Bildungswissenschaften



Bildung und Standards

Forschung im Arbeitsbereich

 

"Bildung und Standards"- zum Umgang von Schülerinnen und Schülern mit standardisierten Testinstrumentarien
2008-2009

Zuordnung:
FB 12 - Erziehungs- und Bildungswissenschaften
Arbeitsbereich "Bildung und Sozialisation"

Leitung an der Universität Bremen:
Prof. Dr. Christian Palentien
Mitarbeiter:
Dipl. Päd. Marius Harring

Robert Heyer

 

Finanzierung:
Senatorin für Bildung und Wissenschaft des Landes Bremen
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Die von der Kultusministerkonferenz (KMK) Ende des Jahres 2003 länderübergreifend geltenden Bildungsziele und Standards haben die Vergleichbarkeit schulischer Abschlüsse zum Ziel. Diese Vergleichbarkeit soll durch eine systematische und länderübergreifende Überprüfung in verschiedenen Schulfächern gewährleistet werden. Um dies zu erreichen,  hat das Institut für Qualitätsentwicklung in der Bildung (IQB) mit einer Normierung von Testinstrumenten begonnen.

Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine qualitative Vergleichbarkeit nur schwer realisierbar ist, da verschiedene Schülerinnen und Schüler, die besonders im unteren Leistungssegment angesiedelt sind, den Anforderungen von Tests wie PISA oder LAU nicht gerecht werden, teilweise sogar schlechtere Leistungen erbringen als in gewöhnlichen schulischen Tests oder Klassenarbeiten.

In Kooperation mit und finanziell gefördert durch die senatorische Behörde für Bildung und Wissenschaft Bremen hat der Arbeitsbereich "Bildung und Sozialisation" eine explorative Studie konzipiert, die darauf abzielt, das Testverhalten leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler der achten Klassenstufe im Zuge der standardisierten Vergleichsarbeiten VERA-8 im Fach Mathematik zu untersuchen.

Die konkreten Projektziele sind:

  • Identifizierung der Probleme von Schülerinnen und Schülern mit dem standardisierten Testinstrument VERA für die achten Klassenstufen
  • Identifizierung der Unterschiede bei schulalltäglichen Verhaltens- und Arbeitsmustern und während der konkreten Testsituation und deren Ursachen
  • Konkreter Umgang der Schülerinnen und Schüler mit dem Testinstrument: Wie bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ein solches Testverfahren?
  • Umgang mit dem Testinstrument an der Schule, im Kollegium, in der Interaktion zwischen Lehrerpersonen und Schülerinnen / Schülern
  • Frage nach möglichen und nötigen Veränderungen eines solchen Testinstruments, um einen realen Wissensstand abbilden zu können


Der Abschlussbericht wird im September 2009 vorliegen.

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Kontakt

Prof. Dr. Christian Palentien

Raum: GW2 A2480


Fon: +49 (0)421 218-69110

Email: sekrbiso@uni-bremen.de

 


Claudia Heitzhausen (Sekretariat)

Raum: GW2 A2500


Fon: +49.(0)421 218-69027

Fax: +49.(0)421 218-98-69027

Email: sekrbiso@uni-bremen.de

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