Erziehung und Bildung sind elementare Aufgaben einer jeden Gesellschaft: so muss eine jede Generation die Herausforderung immer wieder neu beantworten, wie sie denn die nachwachsende Generation so in die Gesellschaft einführen will, dass diese in der Lage ist, das individuelle wie soziale Leben selbstbestimmt und verantwortlich zu führen. Kern der pädagogischen Arbeit ist daher sowohl die Weitergabe kulturellen Wissens als auch die Ermöglichung mündiger wie verantwortlicher Identitätsbildung.
Erziehungs- und Bildungswissenschaften reflektieren diesen generationalen Zusammenhang in Forschung und Lehre und tragen so zu einer kritischen (Selbst)Aufklärung der Gesellschaft wie zur pädagogischen Gestaltung des Generationenproblems bei.
Am Fachbereich 12 sind verschiedene erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Teildisziplinen vertreten, die in Abteilungen und darunter gefasste Arbeitsbereiche gegliedert sind.
Die Forschungsaktivitäten des Fachbereichs sind überwiegend in den Arbeitsbereichen angesiedelt und finden vorwiegend in vier Schwerpunktbereichen statt:
- Heterogenitäts- und soziale Ungleichheitsforschung / Bildungspartizipationsforschung
- Frühkindliche Bildungsforschung / Übergangsforschung zu Elementar- und Primarbereich
- Schul- und Unterrichtsforschung / Lehr-Lern-Forschung
- Berufsbildungsforschung
In der Lehre ist der Fachbereich für unterschiedliche erziehungswissenschaftliche und bildungswissenschaftliche Studiengänge verantwortlich, die von entsprechenden Lehrgebieten und Lehreinheiten angeboten und organisiert werden.




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